Archive for Juni, 2009

Westerngitarren

Posted by admin on 11th Juni 2009 in Allgemein

Egal, ob Sie Gitarrenlehrer, Gitarrist, Gitarrenspieler oder einfach nur Gitarrenliebhaber sind, hier finden Sie alles über Westerngitarren.

Es gibt verschiedene Formen der Gitarre, z.B. Konzertgitarre, Flamenco-Gitarre, Folkgitarre und Westerngitarre, Resonatorgitarre, E-Gitarre und Bassgitarre primär geht es auf dieser Webseite um die Westerngitarren.

Wissenswertes über die Westerngitarre:

Die Westerngitarre ist eine Form der Akustikgitarre, d.h. die Tonerzeugung ist rein mechanisch und ist im Gegensatz zur Konzertgitarre wesentlich lauter und kräftiger im Ton. Daher wird sie gerne für Rockmusik, Western, Unterhaltungsmusik und so weiter verwendet.
Die Westerngitarre hat einen hellen, metallischen, brillianten Klang. Viele Musiker verwenden ein Plektrum (oder Plektron), dadurch wirkt das Instrument noch brillanter und lauter.
Begründet wird die größeren Lautstärke vor allem mit den höheren Saitenzugkräften und der normalerweise größeren Korpusform. Daraus resultierend ist die Westerngitarre natürlich deutlich stabiler gebaut. Der Korpus besteht in der Regel aus einem recht harten Holz (häufig Nussbaum, Palisander (= engl.: rosewood), Mahagoni und viele weitere), die so genannte Decke ist der eigentliche Klangerzeuger.
Die Decke (in der Regel aus Fichte- oder Zedernholz) schwingt bei Gitarren in der gleichen Frequenz, wie die Saiten, so wird eine Resonanz erzeugt, die dann dafür sorgt, dass der Ton laut erklingt. Der Hals der Westerngitarren ist aus Hartholz mit einem Palisander-Griffbrett (selten auch andere Hölzer) versehen. Im Hals der Westerngitarren befindet sich, genau wie bei den E-Gitarren ein Stab mit dem man die Spannung einstellen kann. Dieser Stab wirkt den Saitenzugkräften entgegen. Richtig eingestellt ist dieser Stab, wenn das Griffbrett vollkommen gerade ist. Die Verstellung erfolgt über eine Schraube an der Kopfplatte (in der Regel unter einer Abdeckung) oder im Schalloch. Ein Lösen dieser Schraube (also Linksdrehung) bewirkt normalerweise eine Hohlbiegung also Erhöhung der Saitenlage, ein fester drehen (also Rechtsdrehung) bewirkt eine bauchige Biegung und eine Reduzierung der Saitenlage.
Mit den Stahlsaiten ist die Westerngitarre für Anfänger deutlich schwieriger zu erlernen. Wer also Lust hat Gitarre zu lernen, dem fällt es oft leichter zumindest für das erste Jahr eine Konzertgitarre zu erwerben um dann später auf die Stahlsaitengitarre (Westerngitarre) umzusteigen. Die Konzertgitarre ist keine reine Anfängergitarre sondern vielmehr eine Gitarre für klassische- oder eben einfach ruhigere Musik.

Oft haben Westerngitarren Tonabnehmer, die unter dem Steg angebracht sind. Sie registrieren die Saitenschwingung und verstärken diese auf elektronischem Weg. Verwendet werden bei Westerngitarren fast ausschließlich aktive Tonabnehmer, die einen eingebauten Vorverstärker haben.

Die Westerngitarre kann viele unterschiedliche Formen haben. Die häufigste ist sicherlich die Dreadnought, außerdem gibt es noch die Jumbo (die größte Bauform), Parlour, Grand Auditorium, Auditorium, Ovation.

Um die Tonlage der Gitarre zu verändern, verwenden viele Musiker einen Kapodaster. Der Kapodaster ist ein in der Regel metallischer Mechanismus, der einfach an den Gitarrenhals geklemmt wird und auf diese Weise alle Saiten an einem Bestimmten Bund herunterdrückt. So reduziert sich die schwingende Saitenlänge, was dann einen höheren Ton bewirkt.

Wir würden gerne auf dieser Seite einen FAQ-Bereich (häufig gestellte Fragen) einrichten. Bitte stellen Sie einfach Ihre Fragen rund um Westerngitarren oder gerne auch über E-Gitarren oder Konzertgitarren per eMail an info@westerngitarren.eu wir beantworten diese gerne und veröffentlichen die Antwort. So helfen Sie und wir Gitarreneinsteigern und interessierten sich schnell zurecht zu finden.